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Publikum genießt Blasmusik vom Feinsten


Viele Zuhörer kommen zum Frühlingskonzert, das diesmal im Lang-Gönser Bürgerhaus stattfand

Langgöns (ikr). Mit einem schwungvollen Frühlingskonzert hat das Blasorchester Lang-Göns ein großes Publikum erfreut. Das traditionelle Konzert, das diesmal unter dem Titel "Das Blasorchester präsentiert Musiklegenden" stand, fand erstmals im Lang-Gönser Bürgerhaus statt.


Mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm von Walzern, Polkas und Märschen sowie modernen Stücken und Musicalmelodien erfreuten die Musiker des Blasorchesters Langgöns ihr Publikum im Bürgerhaus Lang-Göns. (Foto: Rieger)

Die Entscheidung, das Konzert statt wie bisher im Saal des Landgasthofs "Gambrinus" diesmal im Bürgerhaus anzubieten, erwies sich als richtig: Unter den Besuchern waren viele Senioren im Rollstuhl aus dem AWO-Sozialzentrum, die dank dem barrierefreien Zugang zum Bürgerhaus in den Genuss des Blasmusikkonzerts kommen konnten. Die Musiker boten unter Leitung von Paul Momberger ein Programm aus unterschiedlichsten Genres, darunter moderne Stücke, Walzer- und Polkamelodien sowie Märsche.

Den Auftakt machte der Konzertmarsch "Arsenal" von Jan van der Roost. Dann folgte Musik aus dem Film "Fluch der Karibik". Auch das Dankeschön-Medley im Gedenken an Bert Kaempfer begeisterte. Die abwechslungsreiche Palette der Beiträge umfasste unter anderem Musicalbeiträge aus "Cats" und "Phantom der Oper" von Andrew Lloyd Webber, Schlager wie "Tränen lügen nicht" von Michael Holm und das weltberühmte "My Way" von Frank Sinatra.

Natürlich durften auch "klassische" Blasmusikstücke nicht fehlen, darunter die Walzer "Böhmischer Wind" sowie "Musik, die das Herz berührt". Ihren ersten Auftritt beim Frühlingskonzert hatten Aaron Böttcher und Laura Wahl (beide Schlagzeug), Melina Menges (Alt-Saxophon), Jens Kempgens (Tuba) und Vera Thiesen-Rath (Klarinette), die dem Publikum vom Moderator Horst Biadala vorgestellt wurden.

Zum Programm gehören eine Ausstellung und die Präsentation eines Videos. Moderator Biadala führte charmant und routiniert durchs Programm und versorgte die Zuhörer dabei mit interessanten Informationen rund um die ausgewählten Stücke und deren Komponisten sowie kleinen humorvollen Geschichten.

Mehrere Zugaben für die Zuhörer

Dankesworte gingen auch an Benjamin Olbort und Oliver Luk, die das Konzert mit einer Videopräsentation ergänzten. Eine Ausstellung mit historischen Fotos und Utensilien "aus vergangenen Tagen", darunter auch alte Instrumente, Gästebücher und Fahnen, komplettierte das Konzert.

Mit der "Fuchsgraben-Polka" von Karel Vacek und Gerald Weinkopf beendeten die Musiker eine hochklassige Konzertdarbietung, die vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall bedacht wurde, so dass mehrere Zugaben folgten.

Quelle: www.mittelhessen.de